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Blink Brief
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Kostenloses Tool · Gemeinden und Schulen

Live-Untertitel auf Beamer oder Fernseher: Gesprochenes sofort als Text zeigen

Von Blink Brief · Aktualisiert am  · So entstehen die Seiten

Um gesprochene Worte live als Untertitel auf einen Beamer oder Fernseher zu bringen, öffnen Sie diese Seite in Google Chrome oder Microsoft Edge auf dem Laptop, der am Beamer hängt, wählen die gesprochene Sprache und klicken auf „Untertitel starten“. Die Worte erscheinen in großer Schrift, während jemand spricht: bei der Predigt, im Unterricht, in der Versammlung oder beim Vortrag. Das Tool ist kostenlos und ohne Anmeldung. Es zeigt die Untertitel in der Sprache, die gesprochen wird, und übersetzt nicht.

Noch nicht gestartet. Ihr Browser fragt gleich nach dem Mikrofon.

Hier erscheinen die Untertitel, sobald jemand spricht.

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Hintergrund

Funktioniert in Chrome und Edge. Safari funktioniert auf manchen Macs und iPhones, Firefox unterstützt es noch nicht. Die Untertitel stehen nur auf diesem Bildschirm und verschwinden, wenn Sie die Seite schließen.

So richten Sie die Untertitel ein

  1. Schließen Sie den Laptop an Beamer oder Fernseher an. Legen Sie sein Mikrofon nahe an die Person, die spricht, oder nehmen Sie ein USB- oder Ansteckmikrofon. Am besten klingt ein Signal direkt vom Mischpult in den Laptop.
  2. Wählen Sie unter „Gesprochene Sprache“ die Sprache, in der gesprochen wird.
  3. Klicken Sie auf „Untertitel starten“ und erlauben Sie das Mikrofon, wenn der Browser fragt. Graue Wörter werden noch erkannt und werden weiß, sobald sie feststehen.
  4. Klicken Sie auf „Vollbild“ (oder drücken Sie F). Mit dem Regler „Schriftgröße“ stellen Sie 24 bis 160 Pixel ein. In einem hellen Raum hilft der Hintergrund „Hell“. Lassen Sie „Automatisch scrollen“ an, dann bleibt die neueste Zeile im Bild.

Die Spracherkennung, die in Chrome oder Edge eingebaut ist, macht aus dem Ton den Text. Hält sie nach einer Sprechpause an, startet die Seite sie von selbst neu. Esc oder F beendet das Vollbild.

Wohin der Ton geht

Blink Brief bekommt weder den Ton noch die Untertitel: Diese Seite hat keinen eigenen Server dafür. Die Erkennung erledigt aber Ihr Browser, und der schickt den Ton in der Regel an den Spracherkennungsdienst seines Herstellers: bei Chrome an Google, bei Edge an Microsoft, bei Safari an Apple. Für Chrome schreibt die Entwicklerdokumentation MDN, dass dabei eine serverbasierte Erkennung arbeitet, der Ton an einen Webdienst geht und die Erkennung deshalb nicht offline funktioniert.

Sagen Sie den Anwesenden deshalb vorher, dass das Gesprochene für die Untertitel über einen Dienst des Browser-Herstellers läuft, und lassen Sie das Mikrofon aus, wenn vertrauliche Dinge besprochen werden.

Was die Erkennung gut und weniger gut kann

  • Gut: eine Person, die deutlich in ein nahes Mikrofon spricht. Dann lassen sich die Untertitel meist gut mitlesen.
  • Schwierig: Hall im Kirchenschiff, Musik im Hintergrund, mehrere Stimmen gleichzeitig. All das senkt die Trefferquote.
  • Nicht vorgesehen: Übersetzung, Speichern als Protokoll und Steuerung von einem zweiten Gerät. Das kostenlose Tool zeigt nur, was gerade gesagt wird, auf diesem einen Bildschirm.

Fragen

In welchen Browsern funktioniert das?

Am besten in Google Chrome und Microsoft Edge unter Windows, macOS und ChromeOS und in Chrome unter Android. Safari funktioniert auf manchen Macs und iPhones. Firefox hat keine Live-Spracherkennung eingeschaltet.

Wohin geht der Ton?

Nicht zu Blink Brief: Diese Seite hat keinen Server, der Ton oder Text bekommt. Der Browser schickt den Ton aber in der Regel an den Spracherkennungsdienst seines Herstellers, bei Chrome an Google, bei Edge an Microsoft, bei Safari an Apple, und bekommt dort den Text zurück.

Kann das Tool eine Predigt oder einen Vortrag übersetzen?

Nein. Das kostenlose Tool zeigt die Untertitel in der Sprache, die gesprochen wird. Wer auf Deutsch predigt, bekommt deutsche Untertitel.

Braucht es eine Internetverbindung?

Ja, in den meisten Browsern, weil die Spracherkennung auf den Servern des Browser-Herstellers läuft. Bricht die Verbindung ab, meldet das Tool das und macht weiter, sobald sie wieder steht.

Werden die Untertitel gespeichert?

Nein. Der Text steht nur auf diesem Bildschirm und verschwindet, wenn Sie die Seite schließen oder auf „Text löschen“ klicken. Der Browser merkt sich auf diesem Gerät nur Ihre Einstellungen: Sprache, Schriftgröße und Hintergrund.

Quellen

Was diese Seite sendet (auf Englisch)